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  • Mülheimer Zupfmusik-Festival 2025

    mit LandesMusikFest des BDZ und  Jugend-Zupf-Treffen in Mülheim an der Ruhr
    vom 3. bis 4. Oktober 2025 

    Save-the-date und Aufruf zur Teilnahme

    Der Landesverband NRW des BDZ und das Mülheimer Zupforchester (MZO) veranstalten in Kooperation im kommenden Jahr vom 3. bis 4. Oktober 2025 ein gemeinsames Zupfmusikfestival in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr. Ziel ist es, die Vielfalt der Zupfmusik des Landes Nordrhein-Westfalens zu präsentieren sowie nationale und internationale Gäste erstmals in Mülheim an der Ruhr zu versammeln. Zugleich wird das Mülheimer Zupffestival auch das Landesmusikfest 2025 des BDZ NRW sein, welches alle vier Jahre stattfindet.   

    Teilnehmen können alle an der Zupfmusik interessierten Personen. Insbesondere Zupforchester und Jugendensembles aus NRW, aber auch Jugendensembles sowie jugendliche Zupfer (Mandoline, Mandola, Gitarre, Kontrabass) über NRW hinaus sind eingeladen, ihr Können zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und vielfältige Zupfmusik-Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Jedes teilnehmende Orchester/Ensemble hat eine Auftrittszeit von maximal 20 Minuten mit einem Programm freier Wahl.   

    Es wird ein abwechslungsreiches Konzertprogramm geben und ein Projektorchester für Kinder und Jugendliche sowie erfahrene Musiker ermöglicht gemeinsame Erfahrungen und einfach Spaß am Musizieren in einer großen Gruppe. Darüber hinaus werden Instrumentenbauer vor Ort sein und es besteht die Möglichkeit, sich über Instrumente zu informieren und diese vor Ort auszuprobieren. Musikverlage sowie Musikgeschäfte werden Noten, Musikalien und Zubehör ausstellen und anbieten. 

    Mehrere Workshops werden sich insbesondere mit Themen der Jugend- und Nachwuchsarbeit beschäftigen. In Planung sind aktuell Mitmach-Workshops zu:

    • Vorstellen u. Ausprobieren von Literatur für Jugendorchester
    • Dirigieren für Anfänger
    • Freies Spiel/Improvisation mit Zupfinstrumenten  

    Auch zum Thema “Wo kann ich welche Fördermittel erhalten?”  gibt es einen Workshop. Details folgen. Die Workshops werden von renommierten Dozenten geleitet.

    Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit dem MZO über die Erfahrungen der beiden erfolgreichen Nachwuchs-Ferienprojekte „ZupfZauber“ auszutauschen. 

    Für Übernachtungen stehen in Mülheim an der Ruhr und Umgebung Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auch Ferienwohnungen zur Verfügung. Die Organisation erfolgt durch die Teilnehmenden selbst. Im Bistro der Stadthalle werden Snacks und kleine Mahlzeiten sowie Getränke angeboten. Die Ruhrpromenade und Fußgängerzone sind fußläufig auf der andere Ruhrseite zu erreichen.  

    Damit sichergestellt werden kann, dass sowohl organisatorische wie auch musikalische Belange berücksichtigt werden können, erfolgen Anmeldungen bitte über die Geschäftsstelle.

    Anmeldung bitte an: geschaeftsstelle@bdz-nrw.de 

    Für Infos/Rückfragen zu musikalischen Inhalten wendet Euch gerne an: m.strauss@bdz-nrw.de

    Die Veranstalter behalten sich vor, eine Auswahl der auftretenden Gruppen und Orchester zu treffen. Wünsche zur Auftrittszeit können gerne mit der Anmeldung übermittelt werden, eine Berücksichtigung kann aber nicht zugesagt werden. 

    Wir freuen uns auf ein gemeinsames Zupfevent – erstmals in Mülheim an der Ruhr! 

    Silke Schenck
    Vorsitzende des Mülheimer Zupforchester e.V.

  • Weihnachtsgrußwort 2024

    Liebe Zupfer:innen in NRW,

    wieder liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns.

    Wir bedauern sehr, dass wir Eva Caspari, die künstlerische Leiterin des Jugendzupforchesters NRW aufgrund beruflicher Weiterentwicklung bereits im Juli mit einem Konzert in Düsseldorf verabschieden mussten. Ich freue mich aber umso mehr, dass wir mit Luke Pan einen jungen und hochkompetenten Nachfolger gefunden haben. Ebenso wird Kristin Ebner die Organisation des JZO ab 2025 übernehmen. Sie löst die langjährige Organisatorin Judith Müller-Willems ab. Auf diesem Wege noch einmal einen herzlichen Dank an Eva und Judith für ihr Engagement und die hervorragende Arbeit für das JZO sowie ein herzliches Willkommen an Luke und Kristin. Die beiden werden sich bestimmt in einer der nächsten Ausgaben einmal vorstellen.

    Das Jahr 2025 verspricht ein spannendes zu werden, und große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus:

    Ich freue mich, endlich offiziell unser Landesmusikfest 2025 ankündigen zu können, das vom 3.-5. Oktober 2025 in Mülheim an der Ruhr stattfinden wird. Dank gilt hier dem Mülheimer Zupforchester, das diese Veranstaltung ermöglicht und vor Ort bereits hervorragende Vorarbeit geleistet hat. Eine Ausschreibung zum LMF 2025 findet Ihr in dieser Ausgabe des FloZu.

    In der ersten Jahreshälfte findet das große Kooperationsprojekt “Highlight Zupfmusik” statt, das durch den BMCO und die Engelbert Humperdinck Stiftung gefördert wird. Das Zupforchester Rheinland-Pfalz (ZORP), das LandesZupfOrchester NRW „fidium concentus“ und Studierende der HfMT Köln Abteilung Wuppertal gestalten ein gemeinsames Galakonzert am 18. Mai im Rhein Sieg Forum. Mein Dank geht hier insbesondere an Dr. Wolfgang Deis und Stefan Geffroy, die unermüdlich Fördermittel eingeworben haben und das Projekt ehrenamtlich leiten. Weiterhin danke ich Prof. Caterina Lichtenberg und Annika Hinsche, die die Kooperation mit der Hochschule ermöglicht haben. Ich denke Projekte dieser Dimension sind es, die unsere Leidenschaft Zupfmusik voranbringen und einem breiteren Publikum zugänglich machen

    Ein ganz besonderer Dank geht an Euch, liebe Kolleg:innen im Landesverbandsvorstand – es ist Eure ehrenamtliche Arbeit in den einzelnen Ressorts, die für viele unsichtbar im Hintergrund erst all unsere Maßnahmen und Projekte ermöglicht.

    In diesem Sinne freue ich mich auf ein erfolgreiches Jahr 2025 für die Zupfmusikszene in NRW und es bleibt mir nur, Euch und euren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu wünschen.

    Wir sehen uns in Mülheim!

    Euer

    Karsten Richter
    – Präsident Landesverband NRW –

  • Bericht zum Zupf-Zeltlager 2024 in Dinslaken

    Bericht zum Zupf-Zeltlager 2024 in Dinslaken

    Liebe Leser,

    in diesem Bericht geht es um das Zeltlager des Mandolinenorchesters 2024. Wie läuft so etwas ab, was haben wir gemacht, war es lustig und sollte man es weiterempfehlen. All das werde ich euch im folgenden beantworten.

    Was ist ein Zeltlager?

    Es ist eine Veranstaltung, bei der man sich trifft, um Nachts gemeinsam zelten und tagsüber gemeinsam musizieren zu können.

    Wie läuft so ein Zeltlager ab?

    Zuerst macht man eine Uhrzeit fest, ab der alle da sein sollten. Danach unternimmt man etwas, was zum Thema des Zeltlagers passt. Das kann z. B. Das gemeinsame Spazieren oder Wandern sein. Oder Innenaktivitäten, wie z. B. Ein Spiele Abend, oder man musiziert gemeinsam. Danach isst man etwas, spielt, musiziert oder macht etwas anderes schönes, baut danach sein Zelt auf, und isst evtl. nochmal gemeinsam etwas.

    Nachdem Aufstehen kann man entweder zuerst sein Zelt zusammen räumen, oder man isst vorher etwas. Danach lebt man nochmal das Thema aus, bevor man evtl. ,falls man was geprobt hat, das Geprobte vorstellt.

    Was haben wir gemacht?

    Unser Zeltlager war ein musizierendes. Wir haben zusammen Musikstücke einstudiert.

    Wie lief es ab?

    Zuerst sind wir alle angekommen, und haben uns per Rhythmen und Zupfen vorgestellt. Das hat wirklich gut geklappt, und es war auch echt spaßig und witzig. Danach wurden uns die Lieder vorgestellt, die wir in dem darauffolgendem Tag gemeinsam üben würden. Das tolle daran war, das unsere Dozenten sich so gut vorbereitet haben, das sie für jedes Spiellevel genau die richtige Stimme zum hochleveln hatten. Das war super. Und wir sind die Lieder auch alle gemeinsam durchgegangen und durften danach auch noch alleine üben. Was ich auch gut an ihnen fand, war, dass sie immer für Vorschläge und Kritik offen waren.

    Intensive Probenarbeit, alle zusammen und in kleinen Gruppen.

    Nachdem wir echt viel gespielt hatten, kam der Organisator namens Stefan und brachte uns Mittagessen. Das Essen hat auch sehr gut geschmeckt. Danach, als wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, sind wir rausgegangen. Es gab verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten. Z. B. konnte man auch Federball spielen. Irgendwann hat einer von uns angefangen, sein Zelt aufzubauen. Die anderen haben es demjenigen gleich getan. Als alle Zelte standen, haben wir wieder weiter gespielt, bis dann das Abendessen kam. Das Vorbildliche beim Essen war, das es sogar Vegetarier berücksichtigte. Das Abendessen bestand aus Gegrilltem und Zubehör. Es gab Hähnchenbrustfilet, Schweinefleisch und Vegane Würste. Als Zubehör gab es da Buguette mit Kräuterbutter. Wir haben auch Champignons gefüllt mit Kräuterfrischkäse, so wie Paprika und Zucchini auf den Grill getan. Und die Pilze und das Gemüse wurden beides von den Dozenten Laura und Cedric zubereitet.

    Es gab auch leckeres Trinken, wie z. B. Fanta. Aber auch für die nicht so Zucker liebenden gab es stilles Wasser.

    Lustig war, dass Stefan und die anderen zuerst nicht den richtigen Grill fanden, und deswegen einen sehr viel langsameren nehmen mussten. Am Ende ist der schnelle dann aber doch aufgetaucht. Bevor das aber geschah, sind noch ein paar Freunde und Familie von Stefan aufgetaucht. Die waren genauso freundlich und lustig wie Stefan selber.

    Merkwürdig war, dass wir, die Kinder, schon um Neun ins Bett gehen wollten. Eigentlich waren noch so Spiele wie Werwolf geplant gewesen. Es war eben so lustig und abwechslungsreich, dass wir gar nicht gemerkt haben, wie müde wir schon waren.

    Aber nichts desto trotz war es ein erfolgreicher Tag gewesen. Und wir haben eine Menge geschafft. Wir sind nämlich mit allen Liedern, die Laura und Cedric geplant haben, auch tatsächlich durchgekommen.

    Frühstücksbuffet im Freien und Morgengymnastik, um in den Tag zu starten.

    Am nächsten Morgen haben wir erst mal die Zelte abgebaut, und dann Gefrühstückt. Und ich muss sagen, dass das Frühstück vorzüglich war! Es gab eine Menge verschiedener Sachen zur Auswahl, wie zum Beispiel Weiße Brötchen, Honig, Butter, Wurst und Schokolade. Echt lecker!

    Nach dem Essen haben wir noch einmal geübt, sind rausgegangen, haben dann die Generalprobe vollzogen und zum Schluss auf unsere Eltern gewartet.

    Wie waren die anderen Kinder?

    Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist das nur Kinder da waren, die auch wirklich Spaß am Spielen hatten, mitmachen wollten und nicht einfach nur stören wollten.

    Neue Freunde mit dem gleichen Hobby?!

    Wie hat euer Vorgestelltes den Familien gefallen?

    Wir haben sehr viel Applaus bekommen, und z. B. Meine Familie hat gesagt, das es sehr schön gewesen sei. Also ich denke mal gut.

    Das Vorspiel am Sonntag.

    Würdest du das Zeltlager weiterempfehlen?

    Und ob! Auf jeden Fall. Ich möchte sogar nächstes Jahr nochmal dorthin!
    Und ich empfehle es jedem weiter!

    Was hat dir am besten gefallen?

    Mir hat am besten gefallen, das sich alle die ganze Zeit so viel Mühe gegeben haben. Das ist nicht selbstverständlich.

    Was sind deine Abschießenden Worte?

    Wenn ihr auch ein Instrument spielt, geht da unbedingt hin. Ihr werdet es nicht bereuen!

    Anm. d. Red.: Vielen vielen Dank für den supertollen Bericht, Maria! Klasse gemacht! 

    Bericht: Maria Lenßen, Krefeld (13 Jahre)

  • “altra volta“ präsentierte sich 

    “Deutsches Orchestertreffen 60+“, so nannte sich die Veranstaltung, zu der die “Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände“ vom 12. bis 15. September ins bayrische Bad Kissingen eingeladen hatte. Dort konnten Laienmusiker aller Musiksparten beweisen, dass musikalische Aktivität nicht altersbegrenzt ist. Aus NRW hatte sich unser SeniorenZupforchester “altra volta“ angemeldet und reiste mit 38 Akteuren. an.

    Mit Maxim Lysov als Dirigent und Solist sowie Dieter Kreidler als “Projekt-Dirigent“ konnte sich das Orchester im Verein von 29 Orchestern wirkungsvoll präsentieren. Bei der Auftaktveranstaltung stellte sich “altra volta“ mit “about rising sun“ vor, von und mit Dieter Kreidler. Im Max Littmann-Saal mit ca. 1500 Zuhörern präsentierte sich der Welthit zunächst in feinen Klängen, um dann zu einem rasanten Ausflug in die Welt des New OrleansJazz überzugehen.

    Die Presse stellte fest, dass sich die Damen und Herren im besten Alter hierzu einige U-30 Mitspieler ausgeliehen hatten. Bei einem weiteren Konzert auf der “Drehbühne“ erklang dann Musik aus dem Repertoire des Orchesters und beim Ökumenischen Gottesdienst das Concertino von Carulli mit Maxim Lysov als Solist. Auch wenn nach Anzahl der Musiker und nach Lautstärke die Blasmusiker dominant waren, fanden die Zupfer aus NRW und anderen Bundesländern große Beachtung. Ein Medley aus bekannten Schlagern der 30-Jahre war eigens für dieses Festival arrangiert worden und wurde mit Bläsern, Akkordeonisten, Streichern und Zupfern unter der Leitung von Hans-Walter Berg, dem rührigen Initiator und Manager dieses Projektes geleitet. Sowohl bei der Eröffnungsveranstaltung als auch beim Abschlusskonzert war dieses Klangspektakel zu hören.

    Für die Teilnehmer waren es vier erlebnisreiche Tage, in den sich die Spieler näher kommen konnten und wohl in Zukunft weiter erfolgreich musizieren werden. 

  • Teilnahme am Deutschen Musikertreffen 60plus 2016 in Bad Kissingen

    Teilnahme am Deutschen Musikertreffen 60plus 2016 in Bad Kissingen

    „altra volta“ nach dem Auftritt in Bad Kissingen 2016

    Vom 16. – 18. September 2016 nahmen die Musiker und Musikerinnen von „altra volta“ am Deutschen Musikertreffen 60plus in Bad Kissingen teil. Dieses Treffen spiegelt die Bandbreite eines Musikertreffens wieder mit Chören, Zupf-, Blas- und Akkordeon-Orchester und war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. 

    Natürlich gab es auch einen eigenen Auftritt, der sehr gut gelang und großen Anklang fand.

    Die Idee einer musikübergreifenden Veranstaltung zwischen Orchestern und Chören speziell für Musiker ab 60 Jahren anzubieten spiegelt auch die Entwicklung der Altersstruktur in den Orchestern wider. Unter dem Motto „länger jung mit Musik“ wurde dies vor Ort erlebbar. Wie wichtig dies ist wird auch durch die Förderung durch den Landesmusikrat sichtbar.

    Hierdurch entstand eine besondere Motivation, dies miteinander fortzuführen und eigene Ideen in der Umsetzung zu entwickeln.

  • Bericht für die Mitgliederversammlung des BDZ-NRW am 30./31.10.2015 in  Lennep.

    Das SeniorenZupfOrchester NRW “altra volta“ ist seit dem 20.02.2010 aktiv.

    Seitdem trafen sich die Zupfer aus NRW zu 26 Aktivitäten jeweils vier bis fünf mal im Jahr. Bei insgesamt 12 Konzert-Auftritten präsentierte sich die Gruppe öffentlich. Inzwischen kommen bei den Aktivitäten regelmäßig ca. 20 Spieler zusammen. 

    Das Orchester ist – im Gegensatz zu den anderen Landesorchestern – nicht in erster Linie leistungsorientiert. Vielmehr stehen der Freizeitwert und das Festhalten an musikalische Gewohnheiten auch im gereifteren Alter im Mittelpunkt.

    Das Orchester sucht den Kontakt zu anderen Spielgruppen und zu Auftritten bei größeren Anlässen. Beispiele sind Gemeinschaftskonzerte z.B. mit dem Krefelder Zupforchester, dem Düsseldorfer Zupforchester, beim “Deutschen Orchestertreffen 60+“ in Bad Kissingen oder beim 25-jährigen Jubiläum der Landesmusikakademie in Heek-Niemborg. 

    In diesem Jahr 2015 gab es vier Probetage, davon einer mit  einem Gemeinschafts-konzert mit dem niederländischen Orchester ONI.

    Für das kommende Jahr sind drei Probetage und die Teilnahme am Landesmusikfest des BDZ-NRW in Wesseling. 

    Die ebenfalls geplante Teilnahme am “Orchestrtreffen 60+“ der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) in Bad Kissingen vom 16.-18. September 2016 kann aus formalrechtlichen Gründen nicht gefördert werden. Deshalb finanzieren die Orchestermitglieder die Teilnahme selbst.

    Das Orchester wird musikalisch unterstützt von einem vierköpfigen Dozententeam. Der Dirigent ist seit 2012 der Gitarrist Maxim Lysov. 

    Die Proben und ggf. auch Konzerte finden statt im Seniorenwohnheim Wuppertaler Hof in Wuppertal Barmen.

    Gefördert wird die Maßnahme vom Landesmusikrat NRW.

    Theo Hüsgen

    im Oktober 2015

  • SeniorenZupforchester-NRW “altra volta“ beim Jubiläum in Heek im September 2014 (Theo Hüsgen)

    Beim Jubiläum “25 Jahre Landesmusik-akademie-NRW in Heek-Niemborg“ begeg-neten sich die Generationen, welche über ein Vierteljahrhundert die kulturelle Bildungs-stätte nutzten. So war die Teilnahme der “Oldies“ der Zupfszene des BDZ in NRW, das SeniorenZupfOrchester-NRW “altra volta“, bei der Gestaltung der Feier eine Selbstverständlichkeit. Der bunten Vielfalt der Darbietungen sämtlicher in NRW tätigen Kreativgruppen stellte “altra volta“ mit seinem Beitrag ein Programm gegenüber, das die stilistischen Bandbreite der Gruppe zum Ausdruck brachte. Nach Musik der Renaissance (“Ein gut Dantzerey“), Barock-musik (Sinfonia Nr. 1 von Vivaldi), ein Solokonzert für Barockmandoline und Zupforchester (Carlo Arrigoni mit Ingrid Schippel als Solistin) überraschte die Gruppe auch mit Popmusik: “Apache“ von den Shadows für E-Gitarre und Zupforchester. Solist war Bernd Schulte Das SeniorenZupfOrchester des BDZ-NRW “altra volta“ ist seit 2010 aktiv. Seitdem trafen sich die Zupfer aus NRW regelmäßig vier bis fünf mal im Jahr zu Probetagen. Bei insgesamt 12 Konzertauftritten präsentierte sich die Gruppe öffentlich.

    Inzwischen kommen bei den Aktivitäten regelmäßig ca. 25 Spieler zusammen. Das Orchester ist – im Gegensatz zu den anderen Landesorchestern – nicht in erster Linie leistungsorientiert. Vielmehr steht der Freizeitwert und das Festhalten am musikalischen Miteinander auch im gereifteren Alter im Mittelpunkt.
    Das Orchester sucht den Kontakt zu anderen Spielgruppen und zu Auftritten bei größeren Anlässen. Beispiele sind Gemeinschafts-konzerte z.B. mit dem Krefelder Zupforchester, dem Düsseldorfer Zupforchester, beim “Deutschen Orchestertreffen 60+“ in Bad Kissingen und der Teilnahme am Wettbewerb für Auswahlorchester 2014 in Siegen Das Orchester wird musikalisch unterstützt von einem vierköpfigen Dozententeam. Der Dirigent ist seit 2012 der Gitarrist Maxim Lysov. 
    Gefördert wird die Maßnahme vom Landesmusikrat NRW. 

  • Forum NRW 2013 – Seminar für Mandoline und Gitarre

    Der BDZ-Landesverband NRW veranstaltete vom 5.8. – 12.8.2013 in Herzogenrath sein „Forum NRW 2013 für Mandoline und Gitarre“. Das Projekt wurde vom Landesmusikrat NRW aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW gefördert und im Nell-Breuning-Haus durchgeführt.

    Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Marga Wilden-Hüsgen und den Dozenten Daniel Ahlert, Natalia Marashova, Katsia Prakopchyk, Leoniek Hermans und Marlo Strauß wurde in dieser Woche ein attraktives Programm mit Workshops, Ensemblespiel, Vorträgen und Konzerten geboten.

    Die Vielfalt der angebotenen Inhalte bot ein breit gestreutes Spektrum, welches für Musiker aller Altersstufen vom Einsteiger bis zum angehenden Musikstudenten und erfahrenen Orchesterspieler von großem Interesse war. Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl von 36 Spielern aus allen Teilen NRWs bestätigte dies Konzept.

    Ensemblespiel

    Die Arbeit im Orchester in Theorie und Praxis stand auch diesmal an erster Stelle. Neben der Kammermusik mit Mandoline und Gitarre stand auch das Spiel im Kurs-Barockensemble mit Barockmandoline, Barockgitarre und Laute auf dem Plan. Ein Highlight für alle Teilnehmer war das abendliche gemeinsame Spiel im großen Kursorchester mit dem Werk „Kirchenmusik“ von Fritz Pilsl.

    Forum Literatur

    Hier hörte man neue Unterrichts- und Spielliteratur, Neue Schulwerke, Werke für Kinder- und Jugendensemble vorgetragen von den Dozenten. Musikhören und CD-Vorstellungen 

    Didaktik: Grundlagen für Vereinsausbilder. Information über neue Strömungen für jugendspezifische Angebote.

    Spieltechnik: Instrumentaltechniken im Wandel der Epochen. Praktische instrumental- technische Studien in den beliebten morgendlichen „Technikgruppen“.
    Abendkonzerte: In den Abendkonzerten präsentierten die Teilnehmer ihre eingeübten Werke und konnten hier Vorspielerfahrung sammeln und in der herzlichen, freundlichen Atmosphäre ihr Lampenfieber beim Applaus der Zuhörer getrost vergessen…

  • Bericht über das D-Seminar 2012/2013 in Kuchenheim

    Bericht zum D3-Seminar in Kuchenheim (Euskirchen)

    Im Zeitraum von 28.10.2012 bis 05.05.2013 wurde ein D3-Seminar in Kuchenheim
    (Euskirchen) durchgeführt. Der Kurs fand in sechs Tagesphasen und eine Prüfungsphase statt
    und wurde organisiert von dem BDZ NRW e.V.. Das Dozententeam bestand aus Tabea
    Förster (Mandoline / Theorie), Michiel Wiesenekker (Gitarre / Theorie), Arne Willems
    (Gitarre / Theorie) und Marijke Wiesenekker (Mandoline / Künstlerische Leitung).

    Die Organisation vor Ort wurde übernommen von Daniela Semroch. Sie Mitglied im Vorstand des
    „Mandolinen-Orchester 1921 Kuchenheim e.V.“ und engagiert sich sehr für die
    Nachwuchsförderung des Orchesters.

    Das D3-Seminar wurde an der Bachstraße in Kuchenheim durchgeführt. Die gute Atmosphäre
    des Hauses und dazu die schöne Räumlichkeiten für den Unterricht, trugen bei an dem Erfolg
    des Kurses.

    Die Verpflegung vor Ort würde von Daniela Semroch ausgezeichnet übernommen; Kursteilnehmer sorgten für zusätzliche gute Laune: Bei jeder Kaffeepause gab Bassgitarrist. Das Niveau der Kursteilnehmer war hoch, so nutzen z.B. einige Teilnehmer den Kurs u.a. zur zusätzlichen Vorbereitung für den Wettbewerb Jugend Musiziert. Andere Teilnehmer nutzen den Kurs um die erlangte Kenntnisse in dem eigenen Unterricht weiter zu führen.

    Die Teilnehmer zeigten sich aus durch ihre Motivation und Bereitschaft zur intensiven
    Auseinandersetzung mit den Kursinhalten. Leider konnten zwei Teilnehmer das Seminar aus
    zeitlichen / familiären Gründen nicht bis zu Ende durchführen, sodass die Prüfung am
    05.05.2013 von 13 Teilnehmer abgelegt wurde.


    Tagesplan 28.10.12:
    09.30 Begrüßung, Introduktion
    10.00 „Theorie mit Praxis“
    11.00 Unterricht Gruppe 1 / Selbststudium
    12.00 Unterricht Gruppe 2 / Selbststudium
    13.00 Pause
    14.00 Kammermusik
    15.00 Musiktheorie
    16.00 Kaffeepause
    16.30 Instrumentenkunde und –pflege I
    17.00 Orchester


    Tagesplan Phase 2-6:
    09.30 Theorie und Praxis
    10.30 Unterricht Gruppe 1 / Selbststudium
    11.30 Unterricht Gruppe 2 / Selbststudium
    12.30 Mittagspause
    14.00 Musiktheorie
    15.00 Kammermusik
    15.45 Kaffeepause
    16.00 1. / 2. Phase: Instrumentenkunde und -pflege
    3./4. Phase: Geschichte der Instrumente
    5./ 6. Phase: Jugendarbeit, BDZ, Fragestunde
    17.00 Forum: Orchester, Vorspiele der Teilnehmer

    Tagesplan 05.05.2013 (Prüfungsphase)
    09.30 Anreise der Teilnehmer
    10.00 Theorieprüfung
    12.00 Mittagspause
    13.30 Vorspiel der Teilnehmer
    16.00 Ausreichung der Urkunden und Nachbesprechung des Seminars
    17.00 Abschlussfeier mit Barbecue


    Zu den Kursinhalten Theorie und Praxis: verschiedenen Themen aus der Musiktheorie wurden erklärt und auf den eigenen Instrumenten umgesetzt (u.a. Harmonielehre, Skalen, Intervalle). Dies ermöglichte
    guter Einsicht in der Musiktheorie, Verständnis und Vertiefung des Erlernten.

    Der Instrumentalunterricht fand in Zweiergruppen statt. Der Gruppenunterricht ermöglichte es
    den Teilnehmer, Anregungen und Impulse für ihr eigenes Spiel aufnehmen, Kammermusik zu
    machen und instrumental technischen Fragen zu vertiefen. Während des Instrumental-
    Unterrichts hatten den anderen Teilnehmer Gelegenheit zum Selbststudium.
    Schwerpunkt des Lehrgangs waren die instrumentaltechnische Verbesserung der Teilnehmer,
    sowie die Erweiterung der musikalischen Erfahrungen und Weiterbildung der
    musiktheoretischen und musikgeschichtlichen Kenntnisse. Dazu gehörte es, musizierend die
    unterschiedlichen Interpretationsweisen der einzelnen Stil-Epochen kennen zu lernen und
    auszuführen. Neben Solospiel waren in den Vorspielen verschiedene Kombinationen der
    Kammermusik zu hören, so diente dieses Vorspiel der eigenen Übung und auch der
    Literaturkunde; bis auf einige Werke kamen nur Originalwerke zu Gehör. In den
    Orchesterstunden wurde eine außergewöhnliche Bandbreite abgedeckt, vom Orchesterspiel
    bis zur akustischen „Big Band“, wo Improvisationen und Akkordspiel gelehrt wurden. Im
    Forum wurde über die Tätigkeit des (J-)BDZs berichtet und einige Anregungen und
    Literaturvorschläge zur Jugendarbeit gemacht.
    Beim Abschlussgespräch hoben die Teilnehmer hervor, dass sie sich für einen neuen D3-Kurs
    interessieren wurden, um sich weiter zu bilden. Seitens einige Teilnehmer mit einem D3-
    Abschluss besteht Interesse an dem C-Lehrgang. Die gute und harmonische Stimmung
    während des Seminars wurde von allen Teilnehmern als besonders schönes Erlebnis
    hervorgehoben, dies habe auch die Arbeitsintensität- und Freude überaus gefördert.
    Ergebnisse der Prüfung:
    D1 2 Teilnehmer
    D2 6 Teilnehmer
    D3 5 Teilnehmer

    Marijke Wiesenekker
    Wuppertal, 07. Mai 2013

  • Bericht über das D-Seminar 2008/2009 in Rheda-Wiedenbrück

    Teilnehmerbericht

    D3-Seminar des BDZ NRW e.V. in Rheda-Wiedenbrück mit „Taktgefühl“ erfolgreich abgeschlossen

    Das D3-Seminar 2008/09 des BDZ NRW e.V. fand erstmals im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück statt. 16 Musiker hatten sich dazu angemeldet und trafen sich seit Oktober vergangenen Jahres regelmäßig einmal im Monat.

    Anne Stemmer vom Mandolinen-Ensemble Taktgefühl sorgte für die passenden Rahmenbedingungen. Hierzu reservierte sie im Auftrag des BDZ NRW e.V. die Postdammschule im Ortsteil Lintel. Zwar war diese nicht allzu groß, sodass schon mal jede Ecke zum Üben genutzt wurde, aber dafür bot sie den Teilnehmern ein gemütliches zu Hause auf Zeit. Es gab eine Getränkebar, mit Kaffee, Cola, Wasser und Co und zu Mittag lieferte der Italiener für jeden Geschmack das passende.
    Das Dozententeam Michiel Wiesenekker, Jeannette Haase unter der künstlerischen Leitung von Marijke Wiesenekker hatte ein tolles interessantes Seminar vorbereitet. Ein Highlight, wichtig und wertvoll für jeden Teilnehmer, war bestimmt der Einzelunterricht, der speziell auf die individuellen Fähigkeiten abgestimmt war. Aber auch Musikgeschichte, oft ja als langweilig und trocken abgetan, wurde absolut greifbar und lebensnah herübergebracht. Hier konnte z.B. die Barockmandoline erlebt und ausprobiert werden, CD-Einspielungen gaben eine gute Vorstellung von den verschiedenen Musikepochen. Der Technikunterricht wurde praxisnah mit der Musiktheorie verknüpft. Auch zur Instrumentenpflege und zur Didaktik des Übens gab es viele tolle Tipps. Zum Abschluss jeder Arbeitsphase gab es das sogenannte Forum. Hier wurde das Vorspiel einzelner Teilnehmer platziert, die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens der gesamten Gruppe, oder auch das Improvisieren wurde ausprobiert.

    Nach 6 Arbeitsphasen, in denen vielseitige Inhalte über die Mandoline und Gitarre vermittelt wurden, gingen die Teilnehmer am Samstag, den 14. März, gut vorbereitet in die Prüfung. Zu den drei Dozenten war Daniel Ahlert als zusätzlicher Prüfer und Vertreter der Landesmusikleitung des BDZ NRW e.V. vor Ort. Nach der Theorieprüfung und der schon zur Tradition gewordenen italienischen Mittagspause, zu dem pünktlich der kleine Flitzer vom Pizzaservice vorfuhr, folgte das Vorspiel. Vor und während der Prüfung wurde vor Aufregung noch gezittert und vielleicht schlich sich dadurch auch nochmal ein kleiner Fehler ein, aber alle konnten ihre guten Leistungen und das Erlernte des letzten halben Jahres gut zu Gehör bringen. Dieses wurde auch mit den guten Prüfungsergebnissen (D1 = 3, D2 = 2 und D3 = 11 Teilnehmer) honoriert.
    Am frühen Abend wurde dann die Gaststätte „Jägerheim“ in Lintel für zwei Stunden zu einem Konzertsaal mit höchstem Anspruch und gleichzeitig auch Höhepunkt und Abschluss des Seminars. Das Mandolinen- Ensemble „Taktgefühl“ hatte die Chance genutzt, so tolle Musiker vor Ort zu haben und zu einem Musikgenuss der Spitzenklasse geladen und viele Freunde und alle Seminarteilnehmer waren dem gefolgt.
    Nach einem kurzen Einstieg in die zeitgenössische Zupfmusik durch das Heimspiel des Mandolinen-Ensembles „Taktgefühl“ drehte das Duo Recuerda, zu dem Jeannette ihren Duopartner Vicente Mozos del Campo mitgebracht hatte, die Zeit 200 Jahre zurück in die Epoche des Barocks.

    Hierzu stellte Jeannette Haase eigens eine spezielle Barockmandoline vor, der sie dann mittels Original-Federkiel entzückende Melodien entlockte. Del Campo verschmolz förmlich mit seiner Biedermeier- Gitarre und ging mit höchster Konzentration zu Werke. Bei der „Sonata en re“ von Giovanni Hoffmann wurde ein Stück Vergangenheit sehr lebendig. Dem besonderen Abend war dann gar eine Uraufführung vorbehalten. Der Komponist Buck Wolters hatte dem Duo eine spezielle Suite ins Notenbuch geschrieben.

    Den zweiten Teil des Konzertes bestritten Marijke und Michiel Wiesenekker als „Amsterdam Gitaar en Mandoline Duo“. Als Einstieg wurde die „Sarabande aus der 6.Cello Suite“ von J.S. Bach gewählt. Mit der „Sonate 3, Opus1“ von Gabrielle Leone erweckte Marijke Wiesenekker ihre Mandoline zu einem virtuosen Klangkörper mit der unglaublichen Fülle eines kleinen Orchesters. Mit einem stets gut gelaunten, lächelnden Ausdruck brachte sie anschließend eine echte „Ferrari“- Mandoline an den Start. Zum Abschluss kam ihre „Blue-grass-Gibson“ zum Einsatz und eine freudige Erregung ging durchs Publikum, als Michiel Wiesenekker sein Jackett auszog und die Ärmel aufkrempelte. Ohne auf ein Notenblatt zu schauen, flogen seine Finger förmlich über die Saiten und für einen Moment stand das Jägerheim im historischen French Quarter von New Orleans. Bei „Jethro’s Tunes“ tippten alle Füße wie von selbst im Takt mit der Musik. In dem Moment sprang nicht nur der berühmte Funke, sondern eine ganze Stichflamme über. Im Schweiße seines Angesichtes nahm Michiel seine Schwester in den Arm und den tosenden Applaus entgegen. Manchem Besucher wird sich ein ganz neuer Einblick in die Welt der Saiten- Musik aufgetan haben. Und für die Seminarteilnehmer war es ein toller Abschluss eines tollen Seminars!“

    Anne Stemmer, als Teilnehmerin