Der Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. sucht für sein LandesZupforchester ‘fidium concentus‘ ab sofort eine engagierte und erfahrene
Musikalische Leitung (m/w/x) (freiberuflich)
die mit Leidenschaft, Fachkompetenz und einem besonderen Interesse an zeitgenössischer Musik das Orchester künstlerisch und pädagogisch weiterentwickelt und zu neuen musikalischen Höhen führt.
Über uns:
Das LandesZupfOrchester NRW – ‘fidium concentus‘ (LZO-NRW) ist ein Auswahlorchester, das besonders ambitionierte und engagierte Zupfmusiker*innen des BDZ Landesverbandes NRW e.V.vereint. Gegründet wurde es 1978 von Prof. Dieter Kreidler und Prof. Marga Wilden-Hüsgen. Das Orchester zeichnete sich schon damals durch die Präsentation exzellenter Zupfmusik, gespielt vonden besten Zupfmusiker*innen des Landes NRW aus.
Besondere Schwerpunkte des Orchesters sind die Darstellung der Möglichkeiten des Zusammenspiels auf Zupfinstrumenten, die Präsentation wertvoller Originalliteratur, sowie die Weiterentwicklung der musikalischen Inhalte der Zupfmusik und die Zusammenarbeit mit Komponist*innen bei der Initiierung neuer Werke für Zupforchester. Durch die Heranbildung von Multiplikatoren werden moderne Spieltechniken und zeitgenössische Literatur in die musikalische Breitenarbeit der Verbandsorchester getragen.
Das LZO NRW spielt hochkarätige Zupfmusik aus allen Epochen. Dabei stehen neben der Erarbeitung von Literatur aus verschiedenen Epochen auch die Präsentation dieser bei Konzerten, Festivals, Konzertreisen sowie Video und Tonaufnahmen im Vordergrund. Gemeinsam mit einem Team hochqualifizierter Dozierender, gehört das LZO-NRW zu den herausragenden Orchestern der Zupfmusik-Szene. Das Orchester konzertiert regelmäßig in allen Regionen NRWs und tritt bei bundesweiten Großereignissen der Zupfmusik auf.
Das LandesZupfOrchester wird vom Landesmusikrat NRW und dem Fachverband Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband NRW e.V. als Partner getragen. Die Geschäftsführung liegt beim Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband NRW e.V.
Deine Aufgaben:
Künstlerische und musikalische Leitung des Orchesters
Inhaltliche Vorbereitung und Durchführung von Probenphasen, Konzerten und Projekten
Auswahl und Einstudierung von geeigneter Literatur für Zupforchester, mit Fokus auch auf zeitgenössische Musik
Förderung der musikalischen Entwicklung und des individuellen Könnens der Orchestermitglieder
Zusammenarbeit mit Komponist*innen und Aufführung neuer Werke
Zusammenarbeit mit dem Vorstand des BDZ und dem Team des LZO NRW
Repräsentation des Orchesters nach außen, einschließlich der Pflege von Kontakten zu anderen Orchestern, Institutionen und Förderern
Dein Profil:
Abgeschlossenes Musikstudium mit Schwerpunkt Dirigieren oder vergleichbare Qualifikation
Erfahrung im Dirigieren von Sinfonieorchestern, Zupforchestern oder anderen Ensembles
Hervorragende Kenntnisse der Aufführungspraxis der Musik verschiedener Epochen
Pädagogisches Geschick und Erfahrung in der Arbeit mit Amateurmusiker*innen
Teamfähigkeit, Engagement und die Fähigkeit, engagierte Laienmusiker*innen zu motivieren und zu inspirieren
Kreativität und Offenheit für innovative musikalische Projekte
Bereitschaft zu 3-4 Tages-/ Wochenendproben
Wir bieten:
Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit mit motivierten engagierten Amateurmusiker*innen
Ein kreatives Arbeitsumfeld mit vielfältigen künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten
Unterstützung durch ein professionelles Team von Dozierenden und eine engagierte Organisation
Vergütung: gemäß Honorarregelung des BDZ NRW zzgl. Reisekostenerstattung.
Bewerbung:
Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und gegebenenfalls Referenzen) ausschließlich per E-Mail als PDF bis zum 31. Juli2026 an:
Geschäftsführerin Denise Köhn Berensberger Straße 32a 52134 Herzogenrath denise.koehn@bdz-nrw.de
Für Rückfragen steht Dir die Musikleiterin des BDZ-NRW
Der Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. sucht für sein LandesZupforchester ‘fidium concentus‘ ab sofort eine engagierte und erfahrene
Organisationsleitung (m/w/x) (ehrenamtlich)
Über das LandesZupfOrchester NRW:
Das LandesZupfOrchester NRW – ‘fidium concentus‘ (LZO-NRW) ist ein Auswahlorchester, das besonders ambitionierte und engagierte Zupfmusiker*innen des BDZ Landesverbandes NRW e.V. vereint. Gegründet wurde es 1978 von Prof. Dieter Kreidler und Prof. Marga Wilden-Hüsgen. Das Orchester zeichnete sich schon damals durch die Präsentation exzellenter Zupfmusik, gespielt von den besten Zupfmusiker*innen des Landes NRW aus.
Besondere Schwerpunkte des Orchesters sind die Darstellung der Möglichkeiten des Zusammenspiels auf Zupfinstrumenten, die Präsentation wertvoller Originalliteratur, sowie die Weiterentwicklung der musikalischen Inhalte der Zupfmusik und die Zusammenarbeit mit Komponist*innen bei der Initiierung neuer Werke für Zupforchester. Durch die Heranbildung von Multiplikatoren werden moderne Spieltechniken und zeitgenössische Literatur in die musikalische Breitenarbeit der Verbandsorchester getragen.
Das LZO NRW spielt hochkarätige Zupfmusik aus allen Epochen. Dabei stehen neben der Erarbeitung von Literatur aus verschiedenen Epochen auch die Präsentation dieser bei Konzerten, Festivals, Konzertreisen sowie Video und Tonaufnahmen im Vordergrund. Gemeinsam mit einem Team hochqualifizierter Dozierender, gehört das LZO-NRW zu den herausragenden Orchestern der Zupfmusik-Szene. Das Orchester konzertiert regelmäßig in allen Regionen NRWs und tritt bei bundesweiten Großereignissen der Zupfmusik auf.
Das LandesZupfOrchester wird vom Landesmusikrat NRW und dem Fachverband Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband NRW e.V. als Partner getragen. Die Geschäftsführung liegt beim Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband NRW e.V.
Deine Aufgaben
Organisation & Verwaltung: Mitglieder- und Teilnehmerlisten führen, Gebühren und Abrechnungen verwalten, zentrale Ansprechperson für alle Beteiligten. Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand, Teilnahme an Vorstandsitzungen
Probenphasen koordinieren: Termine planen, Unterkünfte und Probenorte buchen, Maßnahmen ausschreiben, Organisation vor Ort sicherstellen.
Öffentlichkeitsarbeit: Website und Verbandsmedien pflegen, Termine kommunizieren, Konzertwerbung unterstützen
Fördermittel & Projekte: Anträge beim Landesmusikrat erstellen, Kostenpläne und Verwendungsnachweise vorbereiten, Belege führen.
Konzertorganisation: Abstimmung mit Veranstaltern und Solist*innen, Zeitpläne koordinieren, GEMA-Abrechnung, Anschaffungen (Noten, Werbematerial).
Dein Profil
Freude an Organisation und Kommunikation
Strukturierte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise
Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen
Teamfähigkeit und souveräner Umgang mit vielen Ansprechpartnern
Wir bieten
Ein verantwortungsvolles Ehrenamt mit großem Gestaltungsspielraum
Zusammenarbeit mit professionellen Musiker*innen und engagierten Ehrenamtlichen
Gesellschaftliches Engagement im kulturellen Bereich
Aufwandsentschädigung: gemäß Honorarregelung des BDZ NRW sowie die Übernahme von Fahrt- und Übernachtungskosten
Interesse?
Dann freuen wir uns auf deine Kontaktaufnahme und darauf, gemeinsam die Zukunft des LZO NRW zu gestalten.
Die Durchführung künftiger Veranstaltungen der Landesorchester ist nur möglich, wenn sich auch Organisatoren dafür finden. Findet sich bereits aus dem bisherigen Teilnehmerkreis des jeweiligen Landesorchester ein(e) Interessent(in)?
Traut Euch eine Mitarbeit im Vorstand oder als Organisator des LZO oder des SZO zu und habt keine Angst vor einem bisher vielleicht unbekannten Betätigungsfeld. Allen Mitwirkenden um Euch herum ging es auch einmal so und bisher hat es noch jeder geschafft.
Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen und/oder Interessenbekundungen!
Ein außergewöhnlicher Start ins neue Jahr führte uns mit dem JZO NRW nicht in den Probenraum,
sondern in die Düsseldorfer Oper – zu Astor Piazzollas Tango Operita “María de Buenos Aires”.
Möglich gemacht hat das die Einladung der Jungen Oper am Rhein, denn der Abend war mehr als
nur ein Ausflug. Er war der Auftakt zu unserem eigenen Projekt “Maria de Düsseldorf”, das im Sommer in Kooperation mit der Jungen Oper am Rhein stattfinden wird.
Zwar hatten wir letztes Jahr schon zwei Stücke von Astor Piazzolla gespielt, doch was uns erwartete, konnte sich vorher noch niemand so richtig vorstellen. Neugierig trafen wir uns vor der Oper, wurden in den VIP-Bereich geführt, bekamen eine kurze Einführung im Foyer – und dann öffnete sich der Vorhang zu einer anderen Welt.
Die eigentliche Handlung ist schnell zusammengefasst: Maria zieht aus der Vorstadt nach Buenos Aires, verfällt dort dem Tango, endet als Prostituierte und wird schließlich ermordet. Doch auf der Bühne entstand daraus ein richtiges Gesamtkunstwerk. Leidenschaftliche Tänze, das Bandoneon live im Rampenlicht und pulsierende Tangorhythmen, die plötzlich auf Chorpassagen von Johann Sebastian Bach trafen – Realität und Traum verschwammen zu einer surrealen Folge von Szenen.
Gesungen und erzählt wurde auf Spanisch, doch dank Übertiteln konnten wir alles verstehen. Wobei: „Verstehen“ ist vielleicht das falsche Wort. Wie viele Marias standen da eigentlich gleichzeitig auf der Bühne? Wer war die echte, wer ihr Schatten? Gesprächsstoff, worüber wir in der Pause rätseln konnten, gab es auf jeden Fall genug.
Was bleibt, sind starke Bilder, ein beeindruckendes Tanztrio und “Yo soy María” als der Ohrwurm
der Titelheldin. Und als wäre das nicht schon genug gewesen, durften wir nach der Vorstellung noch hinter die Kulissen: auf die riesige Bühne, in den Orchestergraben und auf die Dachterrasse.
Ein Blick hinter die Opernwelt, den man so schnell nicht vergisst und ein Abend, der Lust auf mehrmacht: mit “Maria de Düsseldorf” im Sommer!
Das Jugendzupforchester NRW (JZO NRW, 16 bis 27 Jahre) lädt herzlich ein zum Probentag und Probenwochenende Frühjahr 2026 mit Konzert im Alten Bahnhof Essen-Kettwig:
Wann und Wo:
– Sonntag, den 29. März 2026, Balletthaus Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 11.00 bis 18.00 und – 01. Mai 2026 um 16.00 Uhr bis 03. Mai 2026 ca. 18.00 Uhr im Jugendgästehaus St. Altfrid, Essen (2 Übernachtungen in Mehrbettzimmern und Vollpension) mit
Konzert im Alten Bahnhof Essen-Kettwig am 03.Mai um 16.00 Uhr.
Dirigent: Luke Pan
DozentInnen: Cedric Meysing, Marlene Mendler, Alejandro Villegas Mazo, Vicente Mozos del Campo
Alles weitere könnt ihr dem Anmeldeformular entnehmen!
Vom 18. bis zum 23. August 2025 fand unsere Sommerarbeitsphase im Haus Altenberg statt. Nach unserer letzten Begegnung im April war die Freude groß, sich endlich wieder als Orchester zu sehen. Kaum angekommen, ging es auch schon direkt an die Proben. Die Motivation war bei allen spürbar hoch, und die hervorragende Verpflegung in der Unterkunft sorgte dafür, dass es uns während der intensiven Arbeitswoche an nichts fehlte.
Die Probenarbeit war sehr vielfältig. Neben Tuttiproben, in denen das gesamte Orchester zusammenspielte, gab es auch Stimmproben, bei denen sich die Musikerinnen und Musiker der einzelnen Instrumente trafen, um anspruchsvolle Passagen gezielt zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde in Kleingruppen mit unterschiedlichen Instrumenten geprobt, was half, die Klangbalance und die Interpretation der Stücke weiter zu verfeinern. Unser Repertoire war dabei äußerst abwechslungsreich und umfasste Werke von Komponisten aus über 300 Jahren Musikgeschichte – von 1714 bis in die Gegenwart.
Ein besonderes Highlight war der Donnerstagabend, an dem wir bei gemütlicher Atmosphäre gemeinsam Stockbrot machten und den Tag entspannt ausklingen ließen.
Den krönenden Abschluss bildete schließlich unser Konzert im Altenberger Dom am Samstag. Das imposante Ambiente und die begeisterte Resonanz des Publikums machten diesen Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns alle.
Mit Mandolinen, Mandola, Gitarren, Kontrabass und unter der Leitung unseres Dirigenten Luke Pan sowie dank der perfekten Organisation durch Kristin Ebner bot das Jugendzupforchester NRW eine Woche voller Musik, Gemeinschaft und Inspiration – ein Sommererlebnis, das uns sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Anm. der Red.: Ein weiterer (sehr lesenswerter!) Bericht über das Konzert des JZO im Altenberger Dom findet sich auf den Seiten des Landesmusikrats NRW unter:
Am 21. April ging es für uns nach der langen Winterpause endlich wieder los. Gemeinsam mit unserem neuen Dirigenten, Luke Pan, und unserer neuen Projektleitung, Kristin Ebner, machten wir uns am Ostermontag auf den Weg nach Montepulciano.
Nach zwei vorherigen Probentagen in Duisburg war die Vorfreude umso größer, als es endlich hieß: „Italien, wir kommen!“
Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir am Dienstagmorgen glücklich, wenn auch etwas müde, in Montepulciano an. Nachdem wir unsere WG‘s bezogen hatten, holten einige etwas Schlaf nach, während andere einkauften oder kochten.
Am Nachmittag ging es dann in den Palazzo Ricci, wo wir zunächst eine kleine Führung bekamen. Bei dieser Führung erfuhren wir auch, dass „riccio“ das italienische Wort für Igel ist. Aus diesem Grund sind im ganzen Palazzo Igel abgebildet, dies regte einige von uns dazu an, alle Igel zählen zu wollen.
Unsere Führung durch den Palazzo endete im „Salone“, dem wunderschönen Saal, in dem wir die nächsten Tage proben durften.
Anschließend begann dort unsere erste Probe, die zugegebenermaßen noch etwas von der Müdigkeit der langen Busfahrt geprägt war. Daher war es nicht verwunderlich, als wir am Abend alle früh ins Bett gingen.
Ausgeschlafen und fit starteten wir in den Mittwoch. Entgegen dem Wetterbericht hatten wir schönsten Sonnenschein, der auch unsere folgenden Tage erhellte und unsere Begeisterung für das italienische Eis stärkte. Am Ende unseres Probentages folgte eine Stadtführung. Hier bekamen wir die Möglichkeit, Montepulciano noch genauer kennenzulernen.
Am Donnerstag folgte ein weiterer erfolgreicher Probentag, an dem sich Stimmproben, Tuttiproben und individuelle Übephasen abwechselten. Abends ging es auf Einladung des Leitungsteams und der Dozierenden zu einem gemeinsamen Abendessen in die WG der Dozierenden. Bei Kniffel, Scharade und leckerer Pasta wurde viel gelacht.
Unseren ersten Konzertdurchlauf spielten wir am Freitagmorgen. Nach dem gelungenen Durchlauf fuhren wir mit dem Bus nach Siena, einer Stadt in der Nähe von Montepulciano.
Dort besichtigten wir den Dom zu Siena, der bereits im 13. Jahrhundert erbaut wurde und durch sein Streifenmuster ein Wahrzeichen Sienas ist.
Anschließend erkundeten wir bei einer digitalen Rallye die Stadt. Kurz vor unserer Abfahrt kam schließlich doch noch das angekündigte Gewitter und so wurden wir zum ersten und einzigen Mal während unseres Aufenthaltes in Italien nass.
Als wir am späten Abend zurückkamen, gingen wir früh schlafen, da am nächsten Tag unser Konzert stattfand. Samstag war dann auch schon unsere letzte Probe. Danach hieß es auch schon Koffer packen und Konzertkleidung anziehen.
Um 17 Uhr war es endlich so weit, unser Konzert startete und war ein Erfolg!
Zufrieden ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen und starteten um 22 Uhr wieder in Richtung Deutschland. Am Sonntagmittag, den 27.04. kamen wir dann, die eine mehr, der andere weniger, ausgeschlafen in Düsseldorf an. Es hieß Abschied nehmen, bis wir am 18. August in unsere Sommerarbeitsphase starten werden.
Am Sonntag, den 18. Mai, fand im gut besuchten Konzertsaal im Rhein-Sieg-Forum in Siegburg das „Highlight-Konzert“ mit dem LandesZupfOrchester NRW „fidium concentus“, dem Zupforchester Rheinland-Pfalz und dem Zupforchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT), Standort Wuppertal, statt.
Das Konzert wurde gleichfalls per Youtube in einer guten Ton-, aber künftig durchaus verbesserungswürdigen Bildqualität übertragen.
Wer sich von dem Titel des Konzerts „Let’s rock the strings“ allerdings ein rockiges und poppiges Konzert versprach, sah seine Erwartungen nicht bestätigt. Ein Titel „Let’s play the strings“ oder ähnlich wäre etwas treffender gewesen für die überwiegend aufgeführten zeitgenössischen Stücke.
Das LandesZupfOrchester NRW „fidium concentus“ unter der Leitung von Christian Wernicke führte zunächst die Sinfonia in C, RV 116 von Antonio Vivaldi in einem Arrangement von Christian Wernicke sowie den Walzer von Moritz Laßmann auf. Diese beiden Stücke spielte das LZO wie in den vergangenen Aufführungen (etwa im April
und Mai 2024) in gewohnt souveräner und solider Art. Ein wenig Abwechslung wäre für die Zuhörer, die die Auftritte des LZO regelmäßig verfolgen, wünschenswert gewesen.
Mit der zeitgenössischen Uraufführung Variaciones sobre el canto de todos von Martín Letelier konnte das LZO bei den verschiedenen romantischen und harmonisch auch gewöhnungsbedürftigen und experimentellen Passagen mit percussiven Elementen, einer starken Dynamik, tollen Rhythmen und interessanten Techniken der Tonbildung (einschließlich Summen und Pusten) überzeugen.
Das ZupfOrchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von José Antonio Zambrano Rivas gab direkt mit dem ersten Stück A Way Home von Valentin Jasper Dicken eine Uraufführung der Extraklasse zum Besten. Das Orchester konnte das Publikum mit der abwechslungsreichen und modernen Komposition des jungen Komponisten komplett vereinnahmen. Sei es mit schwelgenden Melodiebögen in einer romantischen, aber auch modernen Tonsprache, mit einer großartigen und dramaturgischen Dynamik oder mit fulminanten und swingenden Schlagzeugrhythmen. Völlig zu Recht wurde die Uraufführung mit dem stärksten Applaus des ganzen Konzertes belohnt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Stück trotz seines Schwierigkeitsgrads Eingang in die heimische Orchesterliteratur finden wird.
In dem zweiten Stück des ZupfOrchesters Rheinland-Pfalz – Coqueta von José Antonio Zambrano Rivas – glänzte die Solistin Lotte Nuria Adler sowohl mit klassischen als auch romantischen Passagen in einer gefühlvollen virtuosen und bravourösen Spieltechnik. – Eine wahre Freude für die Zuhörer!
Nach der Pause ging es dann mit dem aus Jolina Beuren (Mandoline), Miguel Mandelli (Gitarre) und Yung-Chun Hung (Harfe) bestehenden Trio der HfMT Köln weiter. Die drei Musiker überzeugten mit dem 2021 von David Lipten komponierten Stück Wiretap, das auf 2-Ton-Akkorden mit parallel gespielten Metren basiert. Obwohl es sich um eine überaus anspruchsvolle Komposition handelte, verstand sich das Trio auf eine exakte und überzeugende Darbietung. Kompliment!
Das Zupforchester der HfMT Köln versetzte das Publikum mit der von Jimmy Kachulis komponierten Uraufführung Whirling Dervish zunächst in ein wundervolles „Orient-Feeling“, insbesondere auch Dank des Einsatzes eines in neueren Kompositionen immer häufiger eingesetzten und in der jüngsten Vergangenheit leider oftmals „vergessenen“ Mandoloncellos. Schön ausgewogen und akzentuiert folgte dann Tango y Baiao von Ivan Božičević.
Das Gesamtorchester – bestehend aus allen Beteiligten und damit rund 60 Musikern (!) – gab zunächst unter der Leitung von Christian Wernicke die Uraufführung A Baker’s Tale von David Jason Snow zum Besten mit einem einheitlichen homogenen ersten Satz sowie mit von Lotte Nuria Adler und Jeanette Mozos del Campo dargebrachten galanten Soloeinlagen im zweiten Satz und einem tänzerischen und lebhaften dritten Satz als Finale.
Bei dem unter der Leitung von José Antonio Zambrano Rivas aufgeführten Schlussstück DanseMacabre von Camille Saint-Saënts in einer Bearbeitung von Christopher Grafschmidt konnte das Gesamtorchester seine geradezu symphonischen Möglichkeiten in einem schwungvollen Walzertempo zur Freude der Zuhörer voll ausschöpfen.
Insgesamt ein tolles Konzert, das sicherlich allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird!
Wir laden herzlich ein, das Konzert des Kooperationsprojektes „Let’s Rock The Strings – Neues für Zupforchester“ zu erleben, das am Sonntag, den 18. Mai 2025, um 17:30 Uhr im Rhein Sieg Forum in Siegburg stattfindet.
In diesem besonderen Konzert treten das Landeszupforchester NRW, das Zupforchester Rheinland-Pfalz sowie Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Auf dem Programm stehen unter anderem sechs Werke, die an diesem Abend zur Uraufführung kommen und die Vielfalt und Innovationskraft der Zupfmusik unterstreichen.
Das Konzert bietet eine einmalige Gelegenheit, die kreative Zusammenarbeit dieser herausragenden Musiker*innen und die Premiere neuer Kompositionen zu erleben. Der Eintritt ist frei. Das Konzert wird live auf YouTube übertragen, damit auch Interessierte, die nicht vor Ort sein können, teilhaben können.
Wir laden Seniorinnen und Senioren herzlich ein, sich unserem SeniorenZupfOrchester anzuschließen! Wir erleben gemeinsam Musik, lernen Gleichgesinnte kennen und knüpfen neue Freundschaften.
Unser Dirigent Maxim Lysov wird Euch mit Freude und Engagement begleiten. Schaut dazu auch gerne in den Film, den Maxim gedreht hat:
In diesem Jahr haben wir viel vor:
8.3.25 Probe in Wuppertal
22./23.3.25 Teilnahme am Mandolinen- und Gitarrenfestival in Stein (Niederlande) – Auftritt am 22.3.25 um 21 Uhr
14.9.25 Probe in Wuppertal
4./5.10.25 Teilnahme Landesmusikfest in Mülheim
15.11.25 Probe in Wuppertal
Für jede Probe erfolgt eine separate Einladung von meiner Seite. Für Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung!