LandesZupfOrchester Nordrhein-Westfalen
"fidium concentus"

Seit Oktober 2009 steht das LandesZupfOrchester NRW „fidium concentus“ unter der neuen musikalischen Leitung von Mirko Schrader. Ihm zur Seite steht ein neues, hoch qualifiziertes Dozententeam mit Prof. Caterina Lichtenberg, Jeannette Mozos del Campo, Petra Tübben und Peter Ernst. Die organisatorische Leitung übernimmt Nicole Dielkus, die bereits seit vielen Jahren die Geschäfte des BDZ-NRW führt. Unter seiner neuen Leitung wird sich das Ensemble zukünftig neben seinem alten programmatischen Schwerpunkt  auch wieder verstärkt der zeitgenössischen Musik und anderen Musikstilen zuwenden.

von links nach rechts:

Peter Ernst, Gitarre

Petra Tübben, Mandola

Jeanette Mozos del Campo, 2. Mandoline

Prof. Caterina Lichtenberg, 1. Mandoline und Konzertmeisterin

Mirko Schrader, Orchesterleiter

Die Mitglieder des “ fidium concentus“ sind interessierte und qualifizierte Musiker und Musikstudenten aus den Orchestern des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ) in Nordrhein-Westfalen. Das überregionale Orchester trifft sich in 3 bis 4 mal jährlich stattfindenden Wochenend-arbeitsphasen, die zum einen der instrumentalen Weiterbildung, zum anderen der Erarbeitung des vielseitigen Repertoires dienen.

Termine des Landeszupforchesters "fdium concentus"
11./12.02.2012 Haus Friede Hattingen
16./17.06.2012 Nell-Breunighaus, Herzogenrath.
08.09.2012 Tagesarbeitsphase voraussichtlich Wuppertal.
27./28.10.2012 Priesterhaus, Kevelaer
28.10.12 Konzert in Schloss Wissen, Weeze - 17 Uhr
17.11.2012 Tagesarbeitsphase, Abends: Konzertmitwirkung beim Düsseldorfer Zupforchester anlässlich des 90jährigen Bestehens
  

Konzert: „BeMärkenswerte“ Klänge 

Märkisches Zupforchester und "fidium concentus": Konzert im Kulturhaus in Lüdenscheid

Lüdenscheid. Zupfmusik auf hohem Niveau versetzte Besucher des Kulturhauses am Samstag beim Konzert des Märkischen Zupforchesters mit dem Gastorchester „fidium concentus“ – LandesZupfOrchester NRW – in Hochstimmung.

Aus mehreren Jahrhunderten brachten die Instrumentalisten Preziosen mit. Werkverständnis und Stilsicherheit legten die Musiker, die das Schlussstück – Konrad Wölkis „Ouvertüre Nr. 4 in h-Moll“ – in großer Besetzung mit Bläser- und Perkussion-Solisten zu berauschender Klangfülle entfalteten, an den Tag. Kein Wunder, dass sich die Zuhörer just von der Ouvertüre einen „Nachschlag“ erbaten.

Doppeldeutiges Motto

Doppeldeutig war das Motto des Abends – „Zupfmusik: beMärkenswert“ – mit Blick auf die Märkischen Zupfer und die (bemerkenswerte) Klasse des Landesorchesters unter Leitung von Mirko Schrader gewählt. Bindeglied zwischen beiden Orchestern war Kirsten Amrhein, Leiterin des Märkischen Zupforchesters, die zugleich in „fidium concentus“ zu hören war.

Mit der berühmten „Morgenstimmung“ aus Griegs „Peer Gynt“ gelang den Märkern ein stimmungsvoller Einstieg. Nuanciert arbeiteten sie Impressionen eines Tagesanbruchs und der Glücksgefühle, die der Anblick der aufgehenden Sonne auslöst, heraus. Nach Abstecher in die Romantik mit einem Bolero von Raffaele Calace begeisterte das Orchester mit zeitgenössischer Musik. Spannungs- und temporeich machten die Zupfer Rhythmus dominierte Werke von Wolfgang Bast und Dieter Kreidler zum Genuss. Kreidlers Latin Groove war eine gelungene Überleitung zum Landesorchester, das ein seltenes, „beMärkenswertes“ Klangerlebnis bot.

Auf der Eleganz einer frühklassischen Sinfonie von Pietro van Maldere mit ruhigem Mittelteil und druckvollen Ecksätzen bauten die Gäste ihr Virtuosenprogramm, das höchste Erwartungen erfüllte, auf. Lebhaft geleitete Mirko Schrader seine brillant spielenden Musiker durch die maritimen Stimmungsgemälde von Eileen Pakenham („Four Sea Pictures“) und eigene Werke wie sein preisgekröntes „Divertimento Capriccioso“ und ein Beatles-Medley. (Monika Salzmann)

Kontakt : Nicole Dielkus, Tel.: 0208 76 48 51, E-Mail : LandesZupfOrchester-NRW@web.de

 
Das Orchester stand seit seiner Gründung im Jahr 1978 bis zum Oktober 2009 unter der Leitung von Prof. Dieter Kreidler. In dieser Zeit hatte sich das Ensemble“ fidium concentus“ speziell mit der Literatur des Barock und der Frühklassik einen Namen gemacht. Mehr zu dieser Zeit finden Sie hier....!